PrioJet gewinnt Hamburger Gründergeist 2021

10. August 2021

Im Finale des Hamburger Gründergeist 2021 konnte das Notfall-Logistik-Startup PrioJet die Jury überzeugen. Mit dem zweiten Platz wurde RhoKombucha, Hersteller eines fermentierten Teegetränks ausgezeichnet, den Preis für den dritten Platz ging an HealthCovery und Ihre App für Menschen mit chronischen Darmerkrankungen. Schirmherr Finanzsenator Andreas Dressel, freute sich über die, auch in Corona-Zeiten, aktive Startup-Landschaft in Hamburg. „Es gibt nirgendwo so viele Frauen, die gründen, wie in Hamburg“, betonte Dressel.

Der GründerGeist ist der jährliche Businessplan-Wettbewerb der Wirtschaftsjunioren bei der Handelskammer Hamburg. In diesem Jahr, bei der 15. Verleihung, hatte eine Vorauswahl aus rund 60 Bewerbungen stattgefunden, die 6 Finalisten traten im Finale vor der Jury im Renaissance Hotel an.

Das Finale 2021

Die Finalisten waren Stylekontor, eine Crowdfunding-Plattform für Mode. Die Gründer wollen damit verschiedene Probleme der Textil-Branche lösen und die Gleichförmigkeit der Ketten durchbrechen. Felix Brüggemann stellt sein Startup JetLite vor, welches mit intelligenten Licht-Steuerungssysteme die Innere Uhr beeinflussen möchte. Und Felix Kraft pitchte ai-omatic, eine Software für die vorrausschauende Wartung von Maschinen.

Die Jury überzeugte bei Priojet, einer Lösung für die Digitalisierung von Notfall-Logistik, insbesondere das Thema und das Team. „Sie können, was sie tun“, lobte Laudator Reinhard Wingral von der Global Franchise AG. „Habt keine Angst vor dem Erfolg, der wird kommen.“ Das Unternehmen bekommt ein Preisfeld von 8.000 Euro und Beratungsstunden bei den Sponsoren.

Den zweiten Preis übergab Rita Mirliauntas vom Gründer Kompetenz Zentrum an RhoKombucha. Das Produkt sein ein Wagnis gewesen und habe Mut erfordert. Der Brauer sei nach kurzer Zeit ausgestiegen. Dann habe die Gründerin Jennifer Färber alles alleine machen müssen. „Jennifer hat es geschafft.“ Das sei etwas ganz Besonderes. Der Preis ist mit 4.000 Euro und Beratungsstunden dotiert.

Das ein Startup ein Thema, welches „nicht unbedingt sexy“ ist, lebensnah angegeht, überzeugte die Jury bei HealthCovery. „Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, betroffenen zeigen: Du bist nicht allein“, so Laudatorin Annelies Peiner vom Netzwerk Nushu Female Business „Wir glauben daran, dass ihr die Krankenkassen überzeugen könnt“, und dafür wolle man Rückenwind geben. Der dritte Preis umfasst 2.000 Euro und Beratungsstunden bei den Sponsoren. 

In seiner Begrüßung lobte Finanzsenator Andreas Dressel den Mut aller Gründerinnen und Gründer, die in der aktuellen Situation den Schritt wagen. Michael Welsch der Gründer von Panda, dem Gewinner des letzten Gründergeistes, berichtet von der Zeit nach der Preisverleihung. „Wir haben mehr Kunden gewonnen, als wir geplant hatten.“ Der Gründergeist habe bei neuen Kunden wie ein Vertrauensbeweis gewirkt.

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