Wann soll man Vögel füttern?

21. Dezember 2015

Der Vogelbestand in Mitteleuropa geht zurück – zuletzt um 50 Millionen Exemplare. In deutschen Gärten wurden Anfang des Jahres an einem Wochenende durchschnittlich 38 Vögel pro Garten beobachtet. Im Vergleich dazu waren es 2011 noch 46. So das Ergebnis der größten bundesweiten Zählung des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) und des Naturschutzbundes Deutschland e.V.(NABU). Neue Siedlungen und Verkehrswege, großflächige landwirtschaftliche Monokulturen sowie der Klimawandel beeinträchtigen den Lebensraum unserer gefiederten Freunde und erschweren ihre Nahrungssuche. Daher rät Vogelexperte Prof. Dr. rer. nat. Peter Berthold zu einer Ganzjahresfütterung: „Um die Artenvielfalt zu sichern, müssen wir über private Futterstellen wild lebende Vögel unterstützen – und dies nicht nur im Winter. Insbesondere wenn es draußen wieder wärmer wird und die Zugvögel aus ihrem Winterquartier zurückkehren, benötigen sie besonders viel Energie für den Nestbau und die Aufzucht der Jungen.“

Die Garten-Center bieten zu diesem Zweck das ganze Jahr über ein umfangreiches Sortiment an geeignetem Vogelfutter: Von nahrhaften Meisenknödeln, energiereichem Fett- und Weichfutter mit hohem Nährwert und Ölgehalt bis hin zu gehackten Erdnüssen und Sonnenblumenkernen. Sowohl in den Dehner-Märkten als auch im Dehner Online-Shop gibt es für jede Jahreszeit die passende Nahrung sowie praktische Futterhäuser und –spender. Das ideale Futterhaus hat ein großes Dach, um das Futter vor Regen und Schnee zu schützen und den Vögeln eine bequeme Nahrungsaufnahme zu ermöglichen. Um Verunreinigungen vorzubeugen, empfiehlt es sich täglich kleinere Mengen zu füttern. Ein Futtersilo garantiert kontinuierlichen frischen Nachschub.

Neben dem speziellen Vogelfutter liefern die Früchte von Eberesche und Kornelkirsche wichtige Vitamine und Nährstoffe. Artenreiche Gärten mit dichten Hecken, Kletterpflanzen und Bäumen bieten zudem ideale Möglichkeiten zum Nisten.