Reinier Odio Pérez – ein Jugendlicher, der Musik mit Handwerkskunst verbindet

10. Mai 2014

Reinier Odio Pérez ist ein junger Komponist, Sänger und Handwerker. Er wurde am 9. Februar 1982 in Santiago de Cuba geboren und seine Künstlerlaufbahn begann im Jahr 2000 als Mitwirkender der POP-Gruppe „La Combinación“, die in jenen Jahren zu einem Begriff für tausende Jugendliche des ganzen Landes wurde.

Als Mitglied und Führungsstimme dieser Gruppe beteiligte er sich am Wurf einer CD mit dem AGREM-Label unter dem Titel „Fuego a tu cintura“ (Mit Feuer gegürtet), worin mehrere seiner Themen zu Erfolgen im nationalen Radio wurden. 2010 fiel seine Entscheidung, als Solist unter dem Künstlernamen „Rey OP“ weiterzufahren und im gleichen Jahr eine CD in unterschiedlichsten Musikstilen wie Merengue, Discoteca, Reggaeton  zu lancieren, die  er zu einem Erfolgsprodukt formte. Dabei weckte die ganze Untertitelpalette das Interesse der Jugendlichen wie „Die Wärme deines Körpers“, „Zauberin der Liebe“, „Verlieb dich in mich“, „Brenn mit mir durch“, „Wenn Du gehst“, „Meine Königin“, „Es war einmal…“, „Schreie in der Nacht“.

Seit 2004 gehört er zum spanischen Autorenclub (SGAE), denn er ist unter anderen Urheber der bekannten Themen „Amenece en mi“ (Erwach in mir), „Ilusiones fantasias (Illusionen und Fantasien). Jetzt schafft er seine Werke für die Latin Record-Gesellschaft. Seine Auftritte haben ihn an die verschiedensten Orte Kubas geführt, z.B. ins Hotel Internacional in Varadero, in den Jazzclub von Sanfuegos, ins Tropicana in Santiago, in den Salón de los Grandes, in die Casa de la Música Miguel Matamoros sowie ins Hotel Sierra Mar von Costa Morena und Carisol.

Als treuer Liebhaber der Musik verbindet er jedoch dieselbe in seiner Freizeit mit dem Handwerk, schafft Ohrschmuck, Halsketten, Armschmuck und Dekorgegenstände. Dazu bedient er sich der unterschiedlichsten Materialen wie rostfreiem Stahl, Perlmutt, Schildpatt, Knochen, Korallen oder Kuhhorn u.a. Ich glaube nicht mich zu irren mit der Behauptung, dass Rey OP, sowie ich und andere ihn kennen, einer der Wenigen  ist, die zwei Kunstarten mit soviel Fingerfertigkeit und Professionalität auf einen Nenner bringen können. In Kuba wurde zur Zeit der Revolution das Kunsthandwerk sehr groß geschrieben und zahlreiche Messen wurden zu Begegnungsstätten des Handels mit solchen Kunstgegenständen. So entstand auch die jährlich wiederkehrende FIART, welche als Feria International de Artesania en la Rampa in Havanna weltbekannt geworden ist.