Notizbücher: Kreativ-Werkzeug für Avantgardisten

2. Januar 2012

Notizbücher waren bei Künstlern und Intellektuellen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts sehr beliebt. Sie wurden von kleinen, französischen Buchbindereien handgefertigt und an die Pariser Papierwarengeschäfte geliefert. Avantgardistische Künstler, Literaten, Journalisten und Philosophen nutzten die namenlosen schwarzen Bände als Kreativ-Werkzeug. Motive im Freien wurden spontan aufgezeichnet, Ideen und Gefühle im entsprechenden Moment notiert, das Leben auf der Straße und in den Cafés, den Kneipen und Etablissements festgehalten.