Hybrid-Technologie auf dem Vormarsch

14. Juli 2014

Der sich immer schneller vollziehende Klimawandel erfordert die rasche Umsetzung innovativer, nachhaltiger und umweltschonender Mobilitätskonzepte und Fahrzeug-Technologien. Grüne Mobilität verringert den Ausstoß des Klima-schädigenden CO2, ersetzt die immer knapper werdenden fossilen Energieträger und kommt auch dem sich wandelnden menschlichen Mobilitätsverhalten entgegen. Gefordert ist heute ein ganzheitliches Konzept, das mehr Mobilität für jeden Einzelnen mit grüner Mobilität verbindet.

Grüne Mobilität ist nicht nur optimierte Verkehrsplanung

Politiker und Verkehrsplaner auf der ganzen Welt stehen inzwischen vor der großen Herausforderung, die divergierenden Ziele von Wirtschaftswachstum, nachhaltiger und gleichzeitig steigender Mobilität und der individuellen Freiheit miteinander zu verbinden. Da allein der Straßenverkehr mit ca. 13,5 % zum aktuellen CO2-Ausstoß beiträgt, sind auch die Automobilindustrie und ihre Zulieferer in der Pflicht. Experten-Schätzungen gehen davon aus, dass die durch Mobilität verursachten CO2-Emissionen weltweit bis 2050 um das 2,4-Fache ansteigen werden. Um den CO2-Ausstoß zu reduzieren, werden umweltfreundliche öffentliche und private Verkehrsmittel gefördert, das Verkehrsaufkommen verringert und durch bestimmte Maßnahmen auf andere Tageszeiten verteilt.

Innovative Fahrzeuge entlasten die Umwelt

porsche2Auch die Automobilindustrie arbeitet seit Jahren mit Hochdruck an der grünen Mobilität: Die Anzahl der produzierten Elektro-Autos, -roller und Hybrid-Fahrzeuge steigt ständig. Informationen zu Hybrid-Fahrzeugen findet der interessierte Leser beispielsweise zum Toyota Prius, einem der beliebtesten Fahrzeuge, unter folgendem Link. Hier entwickelt zudem die Industrie Werkstoffe, die schwere Metallteile im Fahrzeug ersetzen. Ein verbessertes aerodynamisches Design, das den Luftwiderstand verringert, sorgt für einen niedrigeren Kraftstoff-Verbrauch des Fahrzeugs. Umweltschonend sind auch Autos mit geringerer Gravitationskraft und Masseträgheit, kombiniert mit ökologisch verbesserten Antrieben.

Moderne Hybrid-Technologie auf dem Vormarsch

Seit der Einführung des Toyota Prius, eines der ersten serienmäßig hergestellten Hybrid-Fahrzeuge, im Jahr 1997 haben die Hersteller von Hybrid-Fahrzeugen ihre Modelle weiter optimiert: Verglichen mit einem herkömmlichen Pkw von 1400 kg Gesamtgewicht und Verbrennungsmotor, der durchschnittlich 8 l Benzin auf 100 km benötigt, kommen die modernen Hybride auf maximal 4 l Kraftstoffverbrauch und sparen bis zu 100 g CO2 pro Kilometer. Auch der Kaufpreis dieser umweltfreundlichen Fahrzeuge ist inzwischen annehmbar: Der aktuelle Toyota Prius kostet weniger als ein gleichwertig ausgestattetes Diesel-Fahrzeug und in etwa genauso viel wie ein vergleichbarer Benziner mit Automatik-Getriebe. Der heute erhältliche Prius ist einer der aerodynamischsten Pkws der Welt. Er kommt auf eine Gesamtleistung von 136 PS (100 kW) und beschleunigt innerhalb von nur 10,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Sein Energieverbrauch liegt im Kombi-Betrieb bei nur 3,9 l pro km, der durchschnittliche CO2-Ausstoß bei lediglich 89 g/km. Voll ausgereifte Technologie bescheinigen dem Prius zudem diverse Dauer-Tests. So bekam der Toyota-Hybrid im 100000 km-Test von Auto Bild mehrmals die Bestnote und erreichte die Top-Position beim TÜV Mängelreport sowie beim DEKRA Gebrauchtwagen-Report. Sehr verbraucherfreundlich ist außerdem, dass der Toyota-Vollhybrid kein externes Aufladen benötigt und sich seine Batterie platzsparend unter dem Rücksitz befindet. Wer seinen Toyota Prius im vollelektrischen EV-Betrieb fahren möchte, erreicht eine Geschwindigkeit von immerhin 45 km/h. Leider lässt die Reichweite dieses ansonsten sehr grünen Fahrzeugs noch zu wünschen übrig: Will man den Prius innerhalb der Großstadt vollelektrisch nutzen, kommt man bei seiner geringen Reichweite gerade einmal zur nächsten Tankstelle.