Schwarzes Gold in blauer Tiefe

20. Februar 2010

Der Ölpreis jagt von Rekord zu Rekord: Vor kurzem wurde ein Barrel Crude Oil der Sorte Brent bei knapp über 140 US-Dollar gehandelt. Der hohe Ölpreis – einhergehend mit der weltweit steigenden Nachfrage nach dem fossilen Brennstoff – und eine verbesserte Technologie ermöglichen nun die wirtschaftliche Förderung von Ölreserven in großen Wassertiefen, denn hier liegt ein großer Teil der unerschlossenen Depots. Anleger können nun erstmals von diesem boomenden Marktsegment profitieren.

Öl ist aus unserem täglichen Leben nicht wegzudenken: Zwar kommt es hauptsächlich als Brennstoff zur Erzeugung von Wärme und Energie zum Einsatz, doch das Öl steckt auch in Haushaltsgegenständen aller Art, ist Bestandteil von Spielzeug, Arznei, Kosmetika sowie Wasch- und Reinigungsmitteln. 2006 erreichte der Erdölverbrauch mit knapp 3,9 Milliarden Tonnen einen vorläufigen Höchstwert – wie lange der „Schmierstoff der Globalisierung“ noch reicht, darüber streiten die Experten. Denn die weltweite Nachfrage, angefeuert vor allem von den boomenden Volkswirtschaften in Asien, steigt weiter. Die Internationale Energieagentur (IEG) rechnet aktuell mit einem Nachfragewachstum bis 2030 um 53 Prozent. Ein Großteil dieser Nachfrage kommt dabei inzwischen von asiatischen Volkswirtschaften wie China und Indien.

Ressourcen unter dem Meer

Diesem starken Nachfragewachstum können die Reserven, die mit herkömmlichen Fördermethoden erschlossen werden, nicht standhalten. Neue Methoden der Erkundung und Förderung gewinnen an Bedeutung, weil sie die Nutzung von Lagerstätten ermöglichen, deren Exploration bislang weder technisch möglich noch wirtschaftlich war. Nur so kann langfristig die Menge des förderbaren Öls auf Nachfrageniveau sichergestellt werden. Folgerichtig entwickelte sich die Offshore-Förderung technisch, wissenschaftlich und unternehmerisch so stark, dass der Investitionsbedarf inzwischen den der Raumfahrt eingeholt hat. In Zeiten, in denen das kostbare Öl immer knapper wird und flachere Gewässer weitgehend erforscht wurden, kommt der Ölerkundung in schwer zugänglichen Bereichen (z.B. im Tiefseebereich) immer mehr Bedeutung zu.

Öllagerstätten im Tiefseebereich. Bild: photocase
Öllagerstätten im Tiefseebereich. Bild: photocase

HCI Capital und internationalen Partner ermöglichen es Anlegern nun, von der dringenden Suche nach neuen Lagerstätten und einem boomenden Rohstoff zu profitieren. Der geschlossene Fonds „HCI Deepsea Oil Explorer“ investiert in eine mobile Tiefsee-Halbtaucher-Erkundungsplattform (Semi-Submersible Drilling Rig). Diese hochmoderne Schwimmplattform ist in der Lage, in einer Wassertiefe von bis zu 2.400 Metern und dann weitere 7.620 Meter in den Meeresboden zu bohren, um so in Tiefen von bis zu 10 Kilometern nach Öl- und Gasvorkommen zu suchen.

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