Frische Luft zu Lande und zu Wasser

1. April 2011

Egal ob beim Radfahren, Wandern oder Wassersport, die Region Poitou-Charentes an der französischen Atlantikküste bietet mit ihren langen Sandstränden, ihren Seen und Flüssen sowie ihren zahlreichen Wander- und Fahrradwegen die idealen Voraussetzungen, um bei Outdoor-Aktivitäten Frischluft zu tanken.

Wandern: Poitou-Charentes auf Schritt und Tritt

Frische Luft zu Lande und zu Wasser 2Wer sich aufmacht, die Region zu Fuß zu erkunden, wird reich belohnt: Eine atemberaubende Naturkulisse und ein breites touristisches Angebot erwarten den Wanderurlauber. Eine Vielzahl schöner Routen bieten Meerblick, führen durch Weinberge, vorbei an Seen, Flüssen, romanischen Kirchen und historischen Stätten, durch idyllische Dörfer und Bilderbuch-Landschaften. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade ermöglichen sowohl sportlich Ambitionierten als auch Familien mit Kindern die Natur zu erleben und

Kulturlandschaften kennen zu lernen. Man unterscheidet zwischen Fernwanderwegen, regionalen Weitwanderwege und kurzen Wanderwegen. Etliche charmante Gästezimmer (Chambres d’hôtes) entlang der Routen bieten komfortable Übernachtungsmöglichkeiten.

Wassersport: Spaß und Abenteuer oder Entspannung pur

Die zum Teil starken Winde sorgen für eine optimale Brandung und gleichmäßige Wellen und damit für ideale Surfbedingungen an der 460 Kilometer langen Küste der Region. Von La Rochelle bis Royan wechseln sich feine Sandstrände mit Felsklippen, Meersalinen und Austernbänken ab. Zahlreiche Wassersportschulen bieten Kurse im Surfen, Windsurfen und Kitesurfen wie auch im Tauchen und Segeln an.  Wer sich an Land wohler fühlt, kann beim Strandsegeln die weiten Sandstrände erkunden.

Kajaks und Kanus kann man sowohl für das Meer als auch für Flüsse ausleihen. An vielen Orten wird auch Wasserski oder Jetski angeboten.

Auch auf dem Meeresgrund gibt es viel zu entdecken: Tauschschulen bieten Ausflüge zu natürlichen oder archäologischen Unterwasser-Schätzen an. Auf dem Meeresgrund liegen unter anderem die Wracks der Cristina Rueda, einem spanischen Dampfschiff, das 1925 ganz in der Nähe der Insel Ré Schiffbruch erlitt und eines deutschen U-Bootes, das 1944 zwischen der Insel Ré und der Insel Oléron kenterte.  Darüber hinaus gibt es eine lebendige Unterwasserwelt mit zahlreichen Seeanemonen, Meeresschwämmen und Fischschwärmen zu entdecken.

 
Außerdem bieten der Atlantik, etliche Seen, Flüsse und Bäche vielseitige Angel-Möglichkeiten.  In einigen Orten werden Ausflüge zum Hochseefischen angeboten. Um an den Süßwasserseen angeln zu dürfen, braucht man eine Angelkarte und eine zusätzliche Marke, die man im Angelfachgeschäft, im Zeitschriftenladen oder im Cafe erhält. Allerdings sind Schonzeiten und Beschränkungen einzuhalten und  da sich kleinere Flüsse oft in Privatbesitz befinden, sollte man sich vorher genau informieren, wo das Angeln erlaubt ist.

 

Über Poitou-Charentes

www.poitou-charentes-vacances.com

www.atlantikkueste.frankreich.de

Das Comité Régional du Tourisme Poitou-Charentes fördert den Tourismus in der Region Poitou-Charentes in Frankreich und im Ausland.

Poitou-Charentes besteht aus den vier Départements Charente, Charente-Maritime, Deux-Sèvres und Vienne. Die Region hat 1, 7 Mio. Einwohner und verfügt über 460 km Küste, 110 km Sandstrände, vier Inseln, fünf lange Wanderwege, 828 km Pilgerwege („Sankt Jakob von Kompostella“), 2 950 km ausgeschilderte Fahrradwege, 2 195 km Mountainbikewege, 220 km befahrbare Wasserwege, 20 Golfplätze, sechs Thalassotherapiezentren und vier Thermalbäder. Die Region wartet außerdem mit 800 romanischen Kirchen und acht Sehenswürdigkeiten auf, die zum UNESCO-Kulturerbe zählen. Drei Städten wurde das Siegel „Ville d’Art et d’Histoire“ (Stadt der Kunst und der Geschichte) verliehen und sechs Dörfer sind mit dem Siegel „Plus beaux villages de France“ (Die schönsten Dörfer Frankreichs) ausgezeichnet. Hauptstadt der Region ist Poitiers.

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