Die Zecken kommen wieder

26. April 2012

Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken nicht nur Groß und Klein zum Toben, Sport treiben oder erholen, sondern auch den gemeinen Holzbock an die frische Luft. Der Parasit mit dem schaurigen Namen zählt zu den am meisten verbreiteten Zeckenarten. 2011 war laut Robert-Koch-Institut (RKI) bereits ein starkes Zeckenjahr. Die Zahl der Erkrankten an stieg von 260 auf 416 an. Für 2012 ist es nach Angaben des RKI gut möglich, dass sich diese Tendenz fortsetzt. Ob eine Zecke Krankheitsträger ist, lässt sich durch das neue Zecken-Set ixsave von Valley for Life ermitteln. Das Set kostet 3,95 € und ist im Online-Shop von Valley for Life erhältlich. Nach Entfernung vom Körper wird das Tier ins Labor geschickt, der Betroffene hat innerhalb 24 Stunden Gewissheit, ob die Zecke infiziert war. Die Laboruntersuchung kostet 14,95 € www.valley-for-life.de.

Sicherheit durch Laboruntersuchung

Mit dem Standard-Set ixsave inklusive Zeckenentferner und Lupe lässt sich die Zecke sowohl entfernen, als auch feststellen, ob diese beispielsweise mit der weit verbreiteten

Auf welche Krankheiten die Zecke getestet werden soll, kann individuell entschieden werden. Die Zecke wird hierfür in den beigefügten Mini-Behälter gelegt und an das zuständige Labor geschickt. Maximal 24 Stunden nach Eingang steht fest, ob und mit welchen Erregern sie infiziert war. Die Informationen sind rund um die Uhr online abrufbar.

Frühsommer-Meningoenzephalitis

Macht jede Zecke krank?

Jede dritte Zecke trägt Borrelien, jede hundertste FSME-Viren. Viele Zecken übertragen beide Erreger. Dem Virus FSME, eine spezielle Form der Hirnhautentzündung, lässt sich mit einer Impfung vorbeugen. Da es für Borreliose keine Impfung gibt, ist hier besondere Vorsicht geboten. Ihr Krankheitsbild ist sehr vielseitig. Oftmals bricht die Krankheit, die durch Bakterien übertragen wird, erst nach Wochen, Monaten, teilweise auch nach Jahren aus. Frühsommer-Meningoenzephalitis – kurz FSME – oder den Erregern der Lyme Borreliose infiziert war.

Was ist bei einem Zeckenbiss zu tun?

Hat es eine Zecke geschafft sich festzusaugen, sollte diese vorsichtig herausgedreht werden. Nach der Entfernung empfiehlt es sich über mehrere Wochen ein Auge auf die Einstichstelle zu haben und bei Veränderungen an der Haut, Ausschlägen oder grippeähnlichen Symptomen umgehend den Arzt aufzusuchen.

Wie kann man sich vor Zecken in Acht nehmen?

Mit Beachtung ein paar kleiner Grundregeln kommen Outdoorliebhaber oftmals um einen Zeckenbiss herum. In Wald und Wiese unterwegs empfiehlt es sich, langärmlige, helle Kleidung zu tragen und die Hosenbeine in die Socken zu stecken. Zecken werden so schnell gesehen und sind im Nu entfernt. Unbedeckte Körperstellen sollten mit einem insektenabweisenden Mittel eingesprüht werden. Gerne nisten sich Zecken an

Wo befinden sich die Lieblingsspielplätze der Zecke?

Zecken hausen vor allem an Waldrändern, Lichtungen und Bächen. Dabei greifen sie aber nicht – wie der Volksmund glaubt – an, indem sie vom Baum fallen. Zecken gelangen auf den Körper, indem sie während Spaziergängen durch Wiesen von Gräsern abgestreift werden. Trotz aller Vorsicht empfiehlt es sich, den Zeckenschnelltest im Apothekerschrank vorrätig zu haben, um im Fall eines Bisses umgehend reagieren zu können!