Das Comeback der Jogginghose

15. Juli 2015
Jogginhose
Jogginhose, mal schick, mal lässig.

Totgesagte leben länger und in der Mode passiert es sogar, dass sie immer wieder auferstehen und für Furore sorgen. Die Rede ist von der vielfach verschmähten, aber immer wieder hervorgekramten Jogginghose als straßentaugliches Kleidungsstück.

Viele lieben sie Zuhause auf der Couch und natürlich auch beim Sport, aber sexy und chic sehen sie nur gekonnt kombiniert aus. Stilikonen wie Paris Hilton, Madonna, Drew Barrymore oder Julia Roberts machen es uns vor. Und Designer wie Isabel Marant, Alexander Wang, Armani oder die Lieblingsdesignerin der Kanzlerin, Bettina Schoenbach, haben Jogginghosen aus ausgewählten Materialien wie Kaschmir oder Seide salonfähig gemacht. Wichtig ist dabei ein relativ enger Schnitt und die Kombination mit lässigen Blazern oder edlen T-Shirts. Zusammen mit einem Kapuzen- Sweatshirt sieht die Jogginghose nur bei Rappern wie Bushido wirklich cool aus.

Im Büro oder beim Geschäftstermin hat das bequeme Kleidungsstück aber immer noch nichts zu suchen, denn allzu leicht assoziiert man mit ihr auch den Faulenzer. Und das obwohl sie in den 80er Jahren zum Symbol für Fitness avancierte. Männer wirken zudem schnell wie Kleinganoven und begehen damit modischen Selbstmord – es sein denn sie heißen Barack Obama oder Orlando Bloom, die lässig mit einer schwarzen Jogginghose und Sonnenbrille über die Straße spazieren können.

Wer trendige Designerjogginghosen sucht und dafür kein Vermögen ausgeben will, wird auf Portalen für Secondhand Designermode fündig. Karolin Junker, Head of Sales des Shoppingclubs Vite EnVogue berichtet: „Da fast jeder seine Jogginghosen liebt und sie bis zum bitteren Ende trägt, bekommen wir nicht sehr viele Designer-Modelle eingeliefert. Wenn wir Jogginghosen von angesagten Designern anbieten, sind die meist innerhalb weniger Stunden weg. Aber zum Tag der Jogginghose werden wir garantiert welche parat haben!“