Bilder richtig einrahmen – Bilder rahmen Tipps

31. Oktober 2020

Jede Einrichtung wird von den passenden Bildern abgerundet. Sie mĂŒssen nicht nur zum Stil der Einrichtung, sondern auch zu den Menschen passen. Die schönste Art eine Grafik, ein Aquarell oder eine Fotografie in Szene zu setzen ist, sie zu rahmen. Durch eine professionelle Rahmung kann ein Kunstwerk seine volle Ausdruckskraft entfalten und RĂ€umen einen eigenen Charakter verleihen.

Rahmen ist nicht gleich Rahmen

Bilder und Rahmen sind keine Dekorationselemente, die sich nach der Wohnungseinrichtung oder der Farbe der Gardinen richten – zumindest nicht nur. Egal, ob sie im Stil gegenstĂ€ndlich, impressionistisch oder expressionistisch sind – sie mĂŒssen den Betrachter auf den ersten Blick in ihren Bann ziehen und GefĂŒhle wecken. Der Rahmen gibt einem Bild Halt – und das im doppelten Sinn. Er hilft dem Kunstobjekt seine Ausstrahlungskraft zu entfalten und sich von der Umgebung abzugrenzen.

Aber bevor ein Bild gerahmt wird, sind drei Faktoren zu beachten: Um welche Art von Kunstwerk handelt es sich? Wo soll das Bild spÀter seinen Platz finden? Wie ist der persönliche Stil bzw. der Stil der Einrichtung?

GrundsÀtzlich sollte der Rahmen zum Stil des Kunstobjektes passen. Bilder in Pastelltönen, Aquarelle oder auch Grafiken sollten in schmalen Leisten aus echtem Holz bzw. hochwertigem Metall gerahmt werden, damit die Wertigkeit des Kunstwerkes unterstrichen wird.

Bilder rahmen tipps
Foto: pr/ HALBE-Rahmen

Die Leistenfarbe beeinflusst das Bild

Die Auswahl der Leistenfarbe ist eine Kunst fĂŒr sich, die wohl ĂŒberlegt sein will. In erster Linie ist das Motiv entscheidend. Die Leistenfarbe soll die Ausdrucksweise eines Bildes unterstĂŒtzen. Leisten in Eiche Natur zeigen feinste Holzmasserungen und sind zeitlos schön. Weiß lackierte Rahmen verleihen farbenfrohen Motiven eine besondere Strahlkraft. Schwarze Leisten hingegen eignen sich besonders fĂŒr Schwarz/Weiß-Fotografien und Kohleskizzen. Aktuell liegen dĂŒnne Rahmen in Silber, Schwarz, Grau und Gold aktuell voll im Trend und lassen sich gut kombinieren.

Das Passepartout vollendet die Rahmung unter Glas

Die Verwendung eines Passepartouts bei der Rahmung unter Glas ist ein wichtiges Stilmittel und zĂ€hlt zu der ursprĂŒnglichsten Form der BildprĂ€sentation. Besonders Zeichnungen, Druckgraphiken und Aquarelle benötigen den Schutz vor dem Glas, dass durch die KartonstĂ€rke des Passepartouts gewĂ€hrleistet wird. Kleine Bilder im Format unter 10 x 10 cm verlangen nach einem ĂŒberproportionalen Passepartout, damit der Blick des Betrachters auf sie gelenkt wird. Die Farbe und Struktur des Passepartout-Kartons sollte sorgfĂ€ltig zu dem Kunstobjekt ausgewĂ€hlt werden. Mit einem weißen Karton kann man grundsĂ€tzlich nichts falsch machen. Zu „Àlteren“ Bildern und Schwarz/Weiß-Fotografien passt besonders ein leicht gedecktes Altweiß.

Tipp: Die Farbe des Passepartouts sollte eine Nuance dunkler, beziehungsweise gelber als das Papier des Bildes sein. So wirkt das Bild weißer, frischer und neuer.

Auch die Schnitttechnik des Passepartouts ist nicht zu unterschĂ€tzen. Besonders edel sehen schrĂ€g geschnittene Passepartout-Kanten aus. Außergewöhnliche Rahmungen wie etwa die Verwendung eines Passepartouts im Querformat in einem hochformatigen Rahmen versprĂŒht einen gewissen Charme. „Es ist darauf zu achten, dass die Rahmung nie das Bild dominiert, damit der Besitzer lange Freude an seinem Kunstwerk hat“, betont David Halbe, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Firma Halbe Rahmen GmbH. „Wir verwenden daher nur zertifizierte Passepartouts von Klug-Conservation, die sĂ€urefrei und alterungsbestĂ€ndig sind.“

Magnetrahmen ermöglichen Rahmung von oben

Eine relativ neue Entwicklung sind Magnetrahmen. Bei herkömmlichen Rahmen legen Sie fĂŒr gewöhnlich das Passepartout mit Bild kopfĂŒber auf das Glas in den Rahmen – besonders komfortabel ist das jedoch nicht. Ist ein Staubkorn auf dem Bild, oder das Bild liegt nicht exakt an der richtigen Stelle, muss der Rahmen wieder geöffnet werden. Viel einfacher und komfortabler ist die Rahmung eines Bildes von der Vorderseite. Durch das magnetische Öffnen und Schließen des Rahmens sind Unikate und Urkunden schnell ohne Hilfsmittel gerahmt. Dabei sorgt ein gleichmĂ€ĂŸiger Glasdruck fĂŒr gutes Planliegen des Bildes und Passepartouts.

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