Das Schlafzimmer nach Feng Shui einrichten

Wohnen / 18. Juni 2018

Wer sein Schlafzimmer nach Feng Shui ausrichtet, schläft gesünder. Wir haben Feng Shui Tipps um Schlafprobleme zu lösen: Für Klarheit im Schlafzimmer sorgen, unnötige Gegenstände entfernen, eine feste Wand am Kopfteil des Bettes, dezente Farben und Möbel ohne spitze Kanten lassen die Energie besser fließen und sorgen für einen besseren Schlaf.

Der Deutsche schläft im Durchschnitt 24 Jahre und 4 Monate in seinem Leben, so hat es die Zeitschrift „P.M. Fragen & Antworten“ einmal ausgerechnet. Laut der Studie „Schlaf gut, Deutschland“ der Techniker Krankenkasse schläft jeder dritte schlecht – bis zu 15 Prozent aller Deutschen leiden dabei regelmäßig an Ein- und Durchschlaf-Störungen, was wiederum negative Folgen für die Gesundheit, die Produktivität und auch die Lebensdauer haben kann. Dabei kann auch die richtige Einrichtung einen possitiven Effekt auf den Schlaf haben. Wir haben mit der home24 Einrichtungs- und Feng-Shui Expertin Sabine Rieder gesprochen.

Erholsamer Schlaf hat vor allem in der heutigen Zeit eine hohe gesundheitliche Bedeutung. Allerdings ist das nicht immer einfach: Stress im Privat- oder Berufs-Alltag, Lärm und die falsche Matratze können negative Auswirkungen auf den Schlaf haben. Die Lösung kann ganz einfach sein, weiß Sabine Rieder. Ihre Antwort ist Feng Shui.

Da das Schlafzimmer in dieser Harmonielehre der wichtigste Raum ist, sollte vor allem dieses Zimmer von  schädlichen und störenden Einflüssen freigehalten werden. Darunter fallen auch Möbel und Deko-Elemente, die Unruhe schaffen. Wichtig ist die Verwendung möglichst geschlossener Einrichtungsgegenstände wie Kommoden und Schränke – bitte auf keinen Fall alles Ungewünschte, das man aus dem Blickfeld haben will, unter dem Bett verstauen, empfiehlt Sabine Rieder. Auch Spiegel sollte man komplett aus dem Schlafzimmer entfernen. Verzichten Sie auf dunkle Farben, harte Materialien und kantige Möbelstücke. Um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, die den Alltagsstress vergessen lässt, kann man einfach mit Vorhängen, Decken und Kissen arbeiten. Eine sanfte Farbgebung mit Weiß, Beige-Tönen und hellem Blau sorgt für ein Wohlfühlklima. Zu viele Pflanzen wirken dabei eher als störend – wer dennoch nicht auf sie verzichten möchte, sollte auf runde Blattformen zurückgreifen.

Die wichtigste Frage: Wohin mit dem Bett?

Am besten schläft man mit dem Kopf zur Wand und mit den Füßen weg von jeder Tür. Idealerweise hat man Türen und Fenster im Blick, allerdings sollte sich hinter und vor dem Bett eine feste Wand befinden. Durch diese Stellweise werden Geborgenheit und Sicherheit ausgedrückt.  Ist dies nicht möglich, sollte man zumindest ein hohes Kopfteil haben, das am besten auch bei Doppelbetten durchgehend ist und nicht geteilt. Das erhöht die Einheit in einer Partnerschaft. Ein weiterer Tipp: keine schweren Gegenstände über das Kopfteil des Bettes hängen, das wirkt beklemmend und kann ebenfalls einen erholsamen Schlaf stören.

Welche Matratze eignet sich bei vermehrtem Schwitzen?

Ganz klar, im Sommer schwitzen wir mehr als im Winter. Daher sollte man sich eine möglichst atmungsaktive Schlafumgebung schaffen. Die besten Matratzen hierfür sind Federkernmatratzen, die bedingt durch ihren Aufbau für eine gute Luftzirkulation sorgen. Der Grund liegt auf der Hand: Ihr Kern ist nicht massiv, sondern im Prinzip ein einziges Luftkissen, das sich zwischen den Drahtfedern befindet. Dieser Aufbau verhindert einen Wärmestau unter dem Körper, da die Körperwärme ins Innere abgeleitet wird und die Luft mit jeder Bewegung durchmischt wird. Die aufgewärmte Luft wird durch die Seiten nach außen geleitet. Ein atmungsaktiver Matratzenaufsatz ist ebenfalls von Vorteil. Es gibt spezielle Topper bzw. Matratzenauflagen, die einen guten Feuchtigkeitstransport aufweisen und mit denen eine weniger atmungsaktive Matratze nachgerüstet werden kann.

Das richtige Material

Trotz heißer Temperaturen im Sommer sollte man auf keinen Fall das Zudecken vergessen. Statt der herkömmlichen Bettdecke eignet sich ein leichtes Baumwolllaken ganz besonders gut, denn es saugt den Schweiß auf und wirkt kühlender als beispielsweise ein Seidenbezug. Wer nicht auf das Inlay verzichten möchte, sollte auf Bettwäsche aus Leinen, Satin oder auch Sommer-Baumwolle-zurückgreifen. Lockere Nachtwäsche aus Leinen funktioniert besser als ein Synthetik-Stoff. Vorsicht: Nackt schlafen ist entgegen allgemeiner Annahme nicht gesund und kann im schlimmsten Fall zu einer Erkältung führen.

Einsatz von Vorhängen und Jalousien

Lüften sollte man am besten Morgens, wenn es draußen noch am kühlsten ist. Nach dem Durchlüften empfiehlt es sich das Schlafzimmer durch Vorhänge oder Jalousien abzudunkeln, so kann es sich im Laufe des Tages nicht durch die einfallenden Sonnenstrahlen aufheizen. Hier eignen sich lichtundurchlässige Vorhänge, Rollos und Blenden, die gut abdunkeln. Helle und reflektierende Jalousien reduzieren die Sonneneinstrahlung am meisten. Nasse Tücher vor dem Fenster sorgen zusätzlich für Erfrischung. Ein weiterer Tipp: auf unnötige Wärmequellen verzichten – TV und PC also besser ausschalten. Das empfiehlt sich auch im Hinblick auf die Feng Shui Lehre, da Elektrogeräte den Energiefluss beeinträchtigen können.

Was sonst noch bei Hitze hilft

Hier noch ein paar extra Tipps für einen erholsamen Schlaf im Sommer: Leichte Speisen am Abend, ein warmer Kräutertee vor dem Zubettgehen, lauwarmes Wasser zum Abduschen, Kühl-Akkus im Bett, Ventilatoren für mehr Luftbewegung und gekühlte Nachtwäsche für den extra Frischekick sorgen für den zusätzlichen Wohlfühlfaktor an heißen Nächten.







Vorheriger Artikel

Rezept für den Grünschnabel-Cocktail

Weiterer Artikel

Gardienen kreativ zum einrichten nutzen




Mehr

Rezept für den Grünschnabel-Cocktail

Bei steigenden Temperaturen stehen erfrischende Cocktails und leckere Durstlöscher hoch im Kurs. Wenn das mit den Cocktails...

2. June 2018